Und jetzt hab ich meine Couch repariert – um ca. 7€

Vielleicht kennt ihr das ja: man will sich zum Schlafen gehen so richtig entfalten, um dann beruhigt ins Träumeland einzutauchen.

Aber vor wenigen Monaten gab’s bei mir da einen schweren Fall: mit einem nächtlichen Rumms krachte die Couch durch. Nur noch Schräglage möglich. Am Motorrad ganz nett, für wirklich erholsamen Schlaf unbrauchbar.

Also erstmal mit weiteren Kartons (und drei ungelesenen Star Wars Romanen) versucht auszugleichen, das ging so naja.

Kartons und ungelesene Romane unter der Memory-Foam-Auflage…

Schlafen möglich, aber nicht allzu angenehm.

Jetzt, da ich ja ein wenig Zeit und vor allem ein wenig Ruhe hab, habe ich mal über eine permanentere Lösung nachgedacht, und mal die Couch von unten her aufgemacht um die Misere genauer beäugen zu können – und siehe da: der dicke Kartonboden, auf dem die Couch ihre Federn abstützte, war in einem Segment nach unten durchgebrochen. Bald 25 kg weniger auf der Waage, aber immer noch zuviel… Ich hab also mal das ganze abgemessen, und überlegt wie ich das wieder abstützen könnte. Die einfachste Lösung wäre wohl, eine Holzplatte reinzuspaxen, aber wer weiß ob die Holzträger darunter nicht evtl splittern? Und die Wände waren ja auch nur Pressspanplatten… Hält sowas her?

Dann, im Gespräch mit meiner Freundin, die Idee: Der Abstand vom Boden zum “Federhaltekarton” war ja genau 25 cm… Wenn ich also eine Kiste, egal ob Holz oder Kunststoff, da drunter rein bring, wird das das Gewicht sicher auch stützen können!

Gedacht, getan: Bei der nächsten Gelegenheit im Baumarkt nachgesehen, was die da an Kisten haben, dann eine ausgesucht die mir gefällt, einem freundlichen (und schnell verfügbaren!) Mitarbeiter meinen Plan erklärt, und schon hat mir dieser dann eine Kiste abgemessen, die vom Augenmaß her passen hätte sollen. Aber: 22cm Höhe sind halt nunmal 3 cm zu wenig. Egal, im Tun hatte ich gleich die nächste Idee: mir einfach dort gleich eine 3 cm dicke Holzplatte zurechtschneiden lassen, wird ja nicht die Welt kosten. Bei der Zuschneideabteilung (um die zu finden brauchte ich auch die Hilfe eines freundlichen Mitarbeiters, lag aber mehr an mir als am Baumarktlayout) angekommen, stellte ich mich in die Schlange um meinen Wunsch zu äußern. Da fällt mein Blick auf die Holzreste, die´s vergünstigt zu erstehen gab, wo praktischerweise auch ein Zollstab montiert war… Erste Platte genommen, Dicke abgemessen, super: 1,5cm. Also einfach zurechtsägen, zweimal nehmen, und fertig.

Und so hab ich’s dann auch gemacht. Die beiden Holzplatten noch mit 4 Nägeln in den Ecken mit einer Handaxt zusammengehämmert, die konnte ich praktischerweise auch gleich zum Anritzen der Markierungen verwenden), unter die Couch reingestellt, et voilà!

Die Kiste mit improvisiertem Deckel, und ihr Einsatzort!

Ein kurzes Probesitzen bestätigte mich: Alles so als ob nie was gewesen wär! 🙂

Wieder dieses gute Gefühl, etwas repariert haben zu können! Und das um, was weiß ich, eine Stunde kreativ verbrachter Zeit und vielleicht 7€ Material!

 

Erst 20 Minuten später hab ich dann bemerkt: in der jetzt gut verstauten Kiste waren ja noch die Utensilien, die ich meiner Freundin vom Baumarkt mitgenommen hab…

Mein Roller rollt wieder

Als ich meinen Roller dieses Jahr ausgewintert hab, (also, genaugenommen hat das mein Bruder gemacht, denn der brauchte ihn – also hab ich ihn früher wieder angemeldet), funktionierte die Batterie noch, nachdem er sie aufgeladen hatte. Er kam damit sogar nach Linz und wieder retour!
Dann war noch eine Fahrt möglich, die aber weil`s recht kalt war auch sehr kurz ausgefallen ist…

Und dann, zappzarapp, ging gar nichts mehr. Batterie tot. Und das in einer Phase, wo durch den Corona-Lockdown und die einvernehmliche Auflösung meines Dienstverhältnisses (wollte mit meiner Freundin in ihrem Sabbatical auf eine dreimonatige Reise gehen) der gefühlte mentale Druck auf mich immer mehr anstieg und so die eine oder andere Ausfahrt zur Ablenkung sehr willkommen gewesen wäre.

Also: herrichten!

Da es im Internet keinen regionalen Händler gab, der die passende Batterie lagernd hatte (oder ich diese nicht auf meinen üblichen Wegen finden konnte) rief ich bei meiner vertrauten Motorrad-Fachwerkstätte an um den Ersatz zu bestellen.
Als die Batterie dann angekommen sein sollte, fuhr ich nach der Arbeit hin um sie abzuholen – war aber noch nicht da. OK

Als sie dann da war (diesmal war ich schon schlau genug um vorher anzurufen ob sie denn schon da ist), hab ich sie geholt, und war etwas verwundert dass die Nummer auf der Batterie und die Werte der Batterie zwar ähnlich waren, aber nicht gleich. Naja.

Bei der nächsten Gelegenheit probierten wir (ich und meine Freundin) gleich mal aus sie einzubauen. Aber: Fehlanzeige, die Außenmaße passten zwar, jedoch haben solche Batterien auch eine Ausnehmung, deren Sinn mir erst zu diesem Zeitpunkt klar wurde: zum einen griff hier die formschlüssige metallene Batteriehalterung ein, zum anderen zwei Kunststoffzünglein, die an einem Verkleidungsteil angebracht waren.
Ich dachte mir, oh, passt nicht, falsche Batterie, scheiße.

(Die zwei Drähte, die mein Bruder etwas archaisch eingebaut hatte um die Batterie leichter laden zu können, sollte es notwendig werden, haben wir bei dieser Gelegenheit auch entfernt. Immerhin hatten meine findigen Mechaniker schon ein ähnliches Kabel verlegt gehabt, inkl. notwendiger Sicherung, welches auch eine Standard-Steckverbindung zu passenden Ladegeräten hatte.)

Also naja. Wenigstens war der Roller soweit geöffnet, dass die richtige Batterie dann gleich montiert werden kann, wenn ich sie denn endlich daherbringen kann.

Dann hab ich wieder mit meinen Mechanikern gesprochen, und ihnen gesagt dass die Batterie nicht passt, deren Vorschlag: die Kunststoffverkleidung anpassen. Das wollte ich aber nicht, da das gefühlt den Wiederverkaufswert des Rollers möglicherweise senken würde, und ich ja sowieso am überlegen bin wieder von automatischer (VarioScheibe) auf manuelle Schaltung umzusatteln… Also womöglich ein neues Motorrad zu kaufen. Aber welches?
Als die Mechaniker mir dann in persona nochmals sagten dass ich doch einfach die Verkleidung anpassen sollte damit die Batterie reinpasst, wurde ich fast schon etwas ungehalten… (und dafür möchte ich mich hiermit entschuldigen!)
Ich gab ihnen also die Batterie zurück, sie mir mein Geld, und ich musste mich wieder darum kümmern die passende Batterie zu bekommen.

Bis hierhin hatten wir wohl schon 2 oder 3 Stunden investiert um den Roller wieder zum Laufen zu kriegen…

Also, nächste Idee: die Batterie vom Händler, wo ich den Roller gebraucht gekauft hatte zu besorgen. Gesagt, getan, eine Woche später die wiederum neue Batterie bekommen. Und das in der Woche nach einer der mental härtesten Wochen für mich seit den PhD-Studiumstagen…

Alsodann, nachdem die ersten Lockerungen wegen covid19 durchgeführt wurden, ganz langsam und stetig auf der Suche nach kleinen Erfolgserlebnissen, hab ich mich wieder an die Arbeit gemacht.

Endlich die vermeintlich richtige Batterie in Händen haltend, die nächste Enttäuschung: wieder nicht die gleiche Batteriebezeichnung! Zwar von den Werten her näher dran am Original (nur weniger Kapazität, aber diesmal die gleiche Amperezahl), diesmal mit einer der Erinnerung nach, größeren Ausnehmung. AAAAAAber der Kunststoffteil wollte ums Geratewohl nicht reinpassen… Also stellte sich mir die Frage: Kunststoffnasen abschneiden, Modifikation am vorhandenen Design bei dem sich ja sicher jemand was dabei gedacht haben wird vornehmen und die andere, funktionierende Batterie einbauen? (wir hatten diese auch bei laufendem Roller getestet und die anliegende Spannung bei laufendem Motor überprüft, eine Idee eines kompetenten Arbeitskollegen von mir – evtl war ja nur die Lichtmaschine defekt?)

Also mit meinem näheren Umfeld besprochen, und nach einem kurzen Check In mit meiner Freundin, die mich wieder an die Problematik des Wiederverkaufswerts erinnert hat, und gefragt hat ob ich mir denn sicher sei, die Entscheidung: JA. Fuck it.
Mit dem Kunststoffteil ab in die Werkstatt, weg mit dem ersten der zwei Fortsätze. Dann hab ich noch gesehen dass da auch jene Metallsäge die wir damals in der HTL selbst gemacht haben lag, und mit dieser den zweiten Teil weggesägt, einfach weil es sich poetischer anfühlte. Nach dem ganzen Ärger bisher ein großartiges Gefühl!

Verkleidungsteil

Der besagte Verkleidungsteil: links ist die Nase schon weggesägt, rechts ist sie noch dran

Zurück zum Roller, die Metallklammer die auch mit dem Verkleidungsteil mitverschraubt war ausprobiert und gemerkt dass diese genau in die Batterieausnehmung passte. Yeah! Das ist mal ein cooles Design, dachte ich mir, die abgeschnittenen Kunststoffteile waren wohl wirklich optional!

Man sollte also an diesem Punkt meinen, alles wieder zu, starten, fertig, fahren…. Aber ganz so schnell gings dann doch nicht.

Es wollten nämlich noch die richtigen Verkleidungsteile in der richtigen Reihenfolge montiert werden, was mich wohl nochmal so viel Zeit gekostet hat wie die schon vergangene. Vor allem eine kleine Kunstofflippe, die nur ein klitzekleines Stückchen sich bewegen hätte müssen, damit das ganze wunderschön schließen kann, ärgerte mich eine ganze Weile.

IMG_20200501_164225

Fertig eingebaut, Verkleidung noch offen. Gut sichtbar in der Mitte des Bildes: die metallene Halterung der Batterie.

Aber auch das hatte ich dann wieder bewältigt. Wieder dieses lässige Gefühl!

Roller also zusammengeschraubt, fertig zum losfahren – wäre da nicht der Traktor gewesen, der die Ausfahrt versperrte.
Auch kein großes Problem: gestartet, ein wenig weggestellt, und der Weg war frei.

UND DANN: Das Gefühl, das mich überkam als ich den Roller nach getanem Werk nach draußen geschoben hab, war einfach überwältigend (im Kopf dabei dies), und das gute Gefühl getaner Arbeit.

Man sollte jetzt glauben ich fuhr damit sofort los auf eine ausgedehnte Reise, aber nein: ich machte mir einen Kaffee, setzte mich zu meinen Eltern und meinen Geschwistern, die feiertäglich zusammen saßen (natürlich mit gebührendem Abstand), und ratschte mit ihnen.

Und auch jetzt, wenn ich mich daran erinnere: Wieder dieses tolle Gefühl, das ich so lange vermisst habe.
Meine Freundin sagt dazu: Selbstwirksamkeit

 

Dabei (wieder) gelernt (P.S.:)
1) Batterien haben Standardmaße, welche auch baulich im Design des Rollers berücksichtigt werden – die Kunststoffnasen waren leicht zu entfernen, die Metallklemme adaptieren hätte schon mehr Aufwand bedeutet – für mich ist das ein Zeichen der Designer, dass eine Batterie, die nur das entfernen der Plastiknasen benötigt, wohl auch noch passt, aber eine die ein Anpassen oder Weglassen der Metallklemme notwendig macht wohl eher nicht. Das gefällt mir, sehr geschickt gelöst!
2) Man kann durchaus seinen Fachmechanikern vertrauen, die kennen sich aus und wissen was sie tun (ich bitte nochmals um Entschuldigung hier!). Selbst reparieren ist außerordentlich lehrreich, kann aber auch blöd ausgehen. In diesem Fall war`s ja eine relativ überschaubare Sache, aber man (bzw.: ich) braucht halt auchsehr viel Zeit, die man mit anderen Sachen verbringen könnte.
3) Da wir so gut wie alles mit den Bordwerkzeugen hingekriegt haben, sollte das auch on the road möglich sein. Super Gefühl! 🙂
4) Habt vertrauen!

Andreas, the Gadgeteer

Recently, a new entry in my ads-folder on gmail caught my eye. It was an e-mail from Withings, asking me to provide feedback if I liked my Withings Steel HR Smartwatch, and this made me think I could tell you a bit about what gadgets and electronic doodahs I’m currently using and how. In addition to this, I have now signed up for the Amazon Affiliate program, meaning I get a 10% commission if you were to buy some of these gadgets through the links provided here!

Sonos One: This smart speaker is one of the devices I love the most. It wakes me up with my favourite radio station, and I can easily stream music via Spotify and others. It creates sound that reaches every corner of my flat and it comes with Amazon Alexa, meaning I just have to say the word to listen to something else.

Withings Steel HR: oh, this is just a beautiful smartwatch. With about three or for weeks between needing to recharge, it has a Heart Rate Sensor, Sleep Tracker and Activity Recognition built-in. And all that at 144€, a very very sensible package. Definitely one to love!

Xiaomi Mi 9: My current smartphone (I buy a new one every two years or so, and sell the old one on willhaben.at) offers all the latest hardware at half the price of other Top-of-the-line Smartphones. Now, after the update to Android 10 has been released, all UI bugs I experienced with Android 9 have been resolved and it’s just great. The Screen is OLED, which means whenever a pixel shows black it doesn’t ocnsume any energy, and the battery lasts two days between charges. On top of that, I recently bought a Qi wireless charger for my car which means I don’t need to fuss about with cables when I’m using it for GPS Navgiation.

Xiaomi Roborock S5: This robot vacuum came at a great price and brought great value for it – compared to my previous robotic vacuum, this one literally has more of a plan. it creates a map of the area I want it to clean and then systematically covers that ground. It also can be used to mop the floor, though I hardly ever use it for that since I keep my floor generally clean. Every now and then I still have to work after it (especially in corners), but in general it makes housekeeping and my life a lot easier.

Philips Wake-Up Light: Getting up in the mornings has become a lot easier since I’ve treated myself to this. Half an hour before wake-up time it gradually simulates a sunrise, and at wakeup time it starts to play natural sounds (right now it’s the sound of toads croaking, weirdly). It even has an environment sensor which checks whether the room is too hot or warm, though that’s a feature I only ever used once. Sadly, although the product description says so, it does not integrate with Alexa (well, it didn’t last time I checked), which would have made it ideal.

Sony Playstation 4: when I sometimes feel the sudden urge to save Egypt or swing through New York I fire up my PS4 and enjoy the graphics and gameplay. Although I have to say these days I barely find the time to use it, since I have a girlfriend now 😉
Me and my brothers also used to play couch co-op or multiplayer games a lot on my brother’s, wich was great fun. Ahh, thinking back, I missed those days. Thinking about it, I could write a blog about those games… interested?

Samsung Galaxy Tab A 10.5: this reasonably priced Tablet is the most recent addition to my gadgeteria, it superseded my old Google Nexus 7 (2013). Its place in my home is on the bedside, where I use it to netflix or watch media stored on my Synology DS-218+. I also have HD Austria, which means I can stream Television to it too. I also use it to just read the news and keep up to date.

That’s all I can think of so far!

Sziget 2019 – Budapest

Ich war mit meiner Liebsten am Sziget Festival in Budapest, und sie hat diesen tollen Blog Eintrag geschrieben!

si amas - wenn du liebst

Leicht verspätet hier mein Bericht vom Sziget Festival in Budapest:

2016 war ich das erste mal am Sziget, damals allein mit meinem VW T3 bzw. zum Teil mit meiner Schwester Sarah. Ich war damals schon total begeistert von der Deko, der Stimmung, der Organisation – eigentlich von allem.

Nach der Bekanntgabe des diesjährigen Line-ups war für mich klar: ich muss da hin! Foo Fighters, Florence + the machine, Chvrches, The National und andere große Namen – und das alles DORT. Glücklicherweise hab ich die allerbeste Familie und die allerbeste Freundin, so dass ich nicht allein gefahren bin. Babsi wollte – obwohl noch nie zuvor auf einem Festival – gleich für alle 7 Tage hin. Zugegeben etwas skeptisch hab ich zugestimmt und noch meine Mama und Sarah überredet für 3 Tage mit zu kommen. Nachdem ich nun seit kurzem ja wieder einen wunderbaren Mann an meiner Seite hab, hab ich den…

View original post 657 more words

I walked away

tl;dr: about two years ago I’ve quit my PhD Studies after about 3.5 years of study, I’ve moved back to lovely Austria, and by now I’m well again.

It’s been a while since I’ve written to you on here, so I thought I’d shoot you an update on what I’ve been up to.

I’ve quit my PhD

And by now I’m well again and fully recovered. I just couldn’t write any more. I had become so critical of everything I’d write that even before I could complete any  sentence I had already thought of five reasons why what I’d just typed in was utter shite. So I spent long days in front of blank paper, and in front of the 40k Words of the Thesis I’d already written, going over it again and again trying to make it better. it was no use. Every thought, every minute, every hour, every day, was overshadowed by thought of “you should be writing”, and I really couldn’t enjoy ANYthing anymore.

The last two years of my doctoral studies became an endurance effort. Having increasingly alienated (through my criticality) all but my very best friends (and even straining those relationships), I had succeeded in cutting myself off the resource I need most in this life: social interaction with lovely folks!

This was directly conflicting with my life goals, even though I didn’t realise this at the time. I don’t know whether I have already told you this, but I try to follow my vision in everything I do – and my vision is that everyone who knows me should be better off than anyone who does not.

So, after moving back to Austria and trying to continue my studies from here after a brief Hiatus, I decided that it would be best if I quit. I can still remember the feeling of relief after having made that decision, having fought it for so long. Looking back it was one of the best decisions I have ever made – as was the decision to start a PhD in the first place! I have learned so much about myself, really getting to know myself how I perform under pressure, and learning where I needed to get better.

So what was I up to in Austria?

Initially I came here while on Hiatus from my PhD Studies. My parents had rushed their construction work at home so I could have a place to sleep, and I was helping on the farm, getting some grounding in real, dirty, manual labor. I also continued the with psychotherapy I’d started in England, this time in my mother tongue, which proved to be more effective. One could say I tried to work it out :D. After a few months I resumed my studies and moved to Lindach, a short way from home, and I still live here. I then started working part time for an IT consultancy in Gmunden, with the aim that am externally imposed daily routine would help get me back on track, but we quickly arrived at a point where my conflicting priorities conflicted and a decision was neccessary: either concentrate fully on the job, or on my PhD work. I chose, again, the PhD.

It didn’t take all too long for me to arrive at the point I’d described earlier, being and feeling like a complete hollow wreck, unable to produce anything anymore.

I picked myself up

I continued to help out at my brother’s farm, continued with therapy and after a few months, I talked with my old line manager from the company I worked at right after leaving school back in 2005. I told him that I would leave the PhD, and he happily said “That’s great! We’re hiring!”.

And so I went back to my old company a year ago, and I’m still there, although I now feel like I can take on the world again! Not least due to having met a special lady, who I’m undescribably happy with… but if you are a Facebook friend or instagram follower, you surely already noticed this 😉

 

I love you, Melanie

 

#refugeeswelcome – why and how

A dear friend of mine told me one day after the recent Terror attacks in Paris that a friend of her brother has just died, by doing nothing else but going to see a concert. When she told, me I felt that cold grip of terror. I was mortified, and I’m only slowly finding words right now, none of which are suitable to describe that feeling. And first and foremost, such terror has to be condemned, such heinous acts of hatred can never be tolerated. My heart sank, for worry about my friend – and for fear of what might be to come. I think that it is paramount now to not draw what I see as the wrong conclusions – sometimes, the acts of a very very few decide the lives of the many, and I think those very few should be those chosen by the people to represent them. A state should not be held hostage by terrorists, and it should not hold it’s people hostage because of terrorists either. This post, then, is about #refugeeswelcome, why I think it makes sense and what I see as our role within a democratic system.

Preservation vs. Integration

If we as Europeans want to preserve what is good about our culture we should probably show how and why it is worthy of such preservation, as there are a great many good things about it. Preservation, from my point of view, is about keeping things with no regard whether that something is good or can become better if changed, no matter what the cost of preserving it is. I think that, much like at every other moment of our lives we now again have a chance to do things better, to make our own lives and those of the people we care about better. But this can only happen when we do not give in to fear.

But why #refugeeswelcome still?

Slamming doors into people’s faces might lead to them not wanting to enter the house, but one has to presume that it could just as well also make them hate not just the door, but also the house and quite possibly everyone in it. This then, quite comprehensibly, becomes a fertile ground for the desire to terrorise those who, to the person wanting to get in, will be seen as “hating them in the first place. This is a hatred for no reason obvious to those who are fleeing a place where losing those they love is not a faraway thing but cold reality or even just aspiring a better life. This is why I think presenting oneself as “harsh” and “unattractive” (which is the current strategy of Austrians Minister for internal affairs) seems to me like a fairly short-sighted approach. Building fences, creating walls and slamming doors into faces probably won’t do much to create a desire to get to know and appropriate a culture that in some respects will certainly be different to that the refugee (or, if you want to talk about two separate issues at the same time, migrant-for-whatever-reason). I personally often find it rather hard to follow procedures that seem to me arbitrary and unnecessary, but generally once I understand the why and the how of doing something differently, it always became much easier to do in that different way: this is then where I see the leverage point leading to successful Integration, and in turn, the continuing development of our European Culture and Values.

of course you might now say,

“well roared, lion, but how do we do that?”

I’ve recently seen the political discourse in Austria become quite a bit more like the one I encounter here in the UK – where often, the political “enemy” is dehumanised, demonised even, and insulted. Rather than having a discussion using facts and information about issues, it seems viable to attack the persons representing these issues, rather than talking about what they stand for. This, in turn, might then lead to the people going away (but does it really?) but the issue still persists, thus in the end it might only be the face that is changing.
I myself have found it rather hard to change someone’s mind after intentionally insulting them and their intellect, hence I try not to do so – we all make our own decisions, judgements and conclusions based on what information we have at our disposal at particular, situated points. I therefore like to think of the world as consisting of resonable actors with much the same ability to think and reflect as I do. And since I’ve found it hard to reflect and think “rationally” when emotions come into play, I think it is probably the same for others. So why, when I want other people to change their behaviours, would I think I’ll change their mind by insulting them? This is something I don’t really understand: Any discussion becomes charged with emotion, and a critical reflection of one’s personal stance becomes impossible from the get-go. I think there is very little to be gained in walking this path.

“You never know till you try to reach them how accessible men are; but you must approach each man by the right door.”- Henry Ward Beecher

In this way, I think a better approach is to try and assume that we are all reasonable people, after all the person we are talking to came to her or his conclusion and perspective in much the same ways as we did: by talking about things with other people, by reading and watching media (newspapers, TV series, movies), by going to school. Let’s think about occasions that made us change our minds, and then have a chat on that basis. Let’s try and find what we can agree on, and build from there – this, I’ve found, works the best. And you don’t have to do this every single time, I mean obviously the more the better, but every little bit helps. This might be what Tolkien meant when he let Gandalf  say “I’ve found it is the small things, everyday deeds of ordinary folk that keeps the darkness at bay. Simple acts of kindness and love.”

Because it can be you who starts changing the world, in the things you do and in the ways you do them. And carry them over into how we talk to each other, carry them onto the streets, into the pubs, onto Facebook and into the Wirtshaus. It is there where we have to start – Austria and the European Union both are democracies, and as such every single citizen has a way to influence that power, and that is not just done by voting: you can send messages to those representing you, those you agree with and those you disagree with, and you might be surprised to find them actually responding! I mean, after all, they’re people just like you, like me, like any other human being. A little kindness when they did something you think is worth supporting or a polite notice telling them why what they’re doing is uncool and maybe even how you think it could be done better might go a long way. And alternatively, if you don’t like what is available at all, then you can go and create your own alternative and gather support for that. You can do that.

 

 

 

Post Scriptum – a few thoughts that crossed my mind during and after writing this post:

Judging from my own experience as an Austrian living in the UK, I think that by now I’ve come to realise quite a lot about the UK, and how it works, what I deem its good and its bad sides to be. But, as I’ve mentioned in an earlier, possibly a bit confusing post, I’m also now quite a bit more sensitive to what I like about my own home country and its people – but also how it could be different, and how it could be better for everyone.

Different organisations serve different purpose, that is a good thing and should be preserved: nations, states and religions are of course intermingled, and every one of us is part of a great many such categories. I think we would not be doing ourselves a favour by making one into the other (when a company fails, the people can find other companies to work in – but virtually all scenarios of when states failed seem much more grim…)

much along the same line of thought, I think it would be a treacherous mistake to think that any organisation attaching a religious label to itself (such as IS) is interchangeably representative of what that faith and belief is as a practical matter – after all, for us humans, the symbols we use (such as words in everyday language, or langue) get their meaning through human action and interaction. This leads to two effects: 1) the meaning everyone of us attaches to a symbol changes ever so slightly whenever we use it and 2) the symbol’s meaning is thus influenced by when, where, how, by whom and to who the symbol is summoned. (for lack of an actual example in data publishable on my blog, I had to resort to theory – in case you’re interested, I recommend reading the following: Blumer, Herbert (1969): Symbolic Interactionism. Perspective and Method. Englewood Cliffs, N.J.: Prentice-Hall.)

 

answering “what are you doing right now?” – Research Highlights

We’ve recently been asked to write about our research highlights as part of the Nottingham University’s Horizon CDT (Centre for Doctoral Training) process, which I took as an opportunity to explain in simple words what I’ve done so far, what I’m doing now and what I aim to do in the future!

If you’re curious about all these questions, click here!

And if you have more questions, contact me 🙂